Die Ausgangslage vor der letzten Bundesligarunde am 28. März war das Resultat einer von Krankheitsfällen gezeichneten Saison und zahlreicher verlorener 5-Satz-Partien, was letzten Endes einen Punkt Rückstand auf den Vorletzten der Tabelle, St. Pölten, bedeutete. Zumindest was Verletzungen betrifft, blieb uns das Pech treu. Der stetig wachsende Kader erlaubt uns inzwischen aber komfortable Rotationen ohne Qualitätsverlust.

Heute jedoch gelang es, sämtliche knappen Spiele zu unseren Gunsten zu entscheiden. Während Uglesic und Strobl sowohl das erste Herrendoppel als auch das erste und dritte Herreneinzel jeweils komfortabel gewinnen konnten, verlor Schaller die ersten beiden Sätze des zweiten Herreneinzels sang- und klanglos. Es folgte eine grandiose Aufholjagd und am Ende ein ausgesprochen hart erkämpfter Sieg. Im abschließenden und entscheidenden Mixed beim Stand von 4:3 war es derselbe Markus Schaller, der gemeinsam mit seiner Partnerin Stefanie Wagner das zahlreich erschienene Publikum vor Ort und hinter dem Livestream erneut durch eine 5-Satz-Partie manövrierte und den viel umjubelten, hauchdünnen Sieg über St. Pölten fixierte.

Wir ziehen im letzten Moment erneut an St. Pölten vorbei und erobern den vorletzten Tabellenplatz.