Am 7. und 8. März fanden in der großzügig dimensionierten Wiener Rundhalle Alt Erlaa auf 6 Feldern ein Mixed-Turnier (Samstag) und ein Doppel-Turnier (Sonntag) statt. Der erste Tag wurde von Union-Rot Weiß mit Turnierleitung Rahul Devaraja ausgerichtet, der zweite dann von Union VRC Badminton mit Turnierleitung Veronika Wagner.
Es gab 23 Mixed-Nennungen im A-Bewerb und 7 im B-Bewerb. Der Herrendoppel B-Bewerb konnte mit zwei Nennungen nicht stattfinden, diese spielten somit im A-Bewerb mit insgesamt 27 Nennungen mit. Im Damendoppel A traten 11 Paarungen an, und im B-Bewerb 4. Sowohl bei Organisation, Nennzahl, Spielerlebnis als auch sportlicher Wertigkeit (Ranglistenpunkte A-Bewerbe: MX 5.000, HD 2.500, DD 1.250) setzten die WBV-Turniere wieder einmal ein Ausrufezeichen, und bieten sich wie gewohnt als offene österreichische Ranglistenturniere auch für auswärtige Spieler:innen an. Als Gäste wurden diesmal Teilnehmer:innen aus Bad Vöslau, Eisenstadt, Ybbs, Pottenbrunn, St. Pölten, Graz und Linz begrüßt.
Von den Wiener Vereinen stellte Union VRC Badminton das Gros mit genau 55 Teilnahmen an beiden Tagen zusammen gerechnet, gefolgt von Union Rot-Weiß mit 22 und WBH Wien mit 20 Teilnahmen.
Das Teilnehmerfeld am Wochenende war auch aus einem anderen Grund außergewöhnlich und rekordverdächtig: Laut inoffizieller* Ehrentafel der Sieger von WBV-Turnieren seit 2005/06 nahmen alle der Top 5 und sogar 8 der Top 10 teil:
(Die Zahlen beinhalten übrigens bereits die Siege dieses 7. und 8. WBV-Turniers, so viel sei bereits verraten.)
Nun zum Sportlichen Teil: Im Mixed gab es jeweils einfache 8er- und 32er-Raster. Von insgesamt 50 ausgetragenen Partien gab es beachtliche 16 Dreisätzer (32 %), dazu kamen 7 Walkover (drei wegen Krankheitsausfall einer Paarung und vier weitere im Turnierverlauf).
Am Sonntag in den Doppelbewerben kamen Gruppen gefolgt von Platzierungs- und Entscheidungsrunden zur Anwendung – die Anzahl an wichtigen Matches war dadurch nochmals höher. Von 91 Matches gingen 27 über die „volle Distanz“ (30 %), es gab 5 Walkover (drei wegen ein Krankheitsausfall einer Paarung und zwei im Turnierverlauf) und leider eine Aufgabe durch Verletzung zu Spielbeginn, wir wünschen gute Besserung.
Im MX B Bewerb setzte sich die Bad Vöslauer Paarung Marvin Bergauer und Susanne Nahrebecki durch. Auf dem 3. Platz klassierten sich Timo-Nicklas Goiss und Barbara Podgorzak (Union VRC Badminton). Platzierte VRC-Paarungen:
3. Timo-Nicklas Goiss / Barbara Podgorzak
5. Arapsih Güngör / Csilla Nagyné Kardos
6. Samuel Nemeskal / Tina Zhang
7. Mustafa Hussaini / Emilia Nagy
Mixed A-Bewerb: In der unteren Hälfte setzten sich im VRC-internen Viertelfinale Christoph Twaroch und Valentina Budroni in zwei knappen Sätzen gegen Daniel Springer und Veronika Rybska durch. Twaroch/Budroni mussten sich dann im Halbfinale den Wienerbergern Peter Schaller / Nataly Shpak in der Verlängerung des dritten Satzes geschlagen geben.
In der oberen Hälfte gewannen die topgesetzte Simmering/VRC Paarung Markus Schaller / Stefanie Wagner jeweils in drei Sätzen das Viertel- und Halbfinale um schließlich im Finale gegen die Wienerberger Schaller/Shpak ein weiteres Mal den Entscheidungssatz und den Turniersieg für sich zu holen. Es war der unglaublich bereits 10. WBV-Mixed-Sieg von Markus und Stefanie, und das zweite Mal ein zweiter Mixed-Sieg in Serie. (Beides unübertroffen*.)
Die Platzierungen von VRC-Paarungen belegen eindrucksvoll die Stärke des Vereins in dieser Disziplin:
1. Markus Schaller / Stefanie Wagner
3. Christoph Twaroch / Valentina Budroni
4. Erik Gebeshuber / Chenhui Yao
5. Justin Sundara / Lei Zhe
8. Daniel Springer / Veronika Rybska
9. Anton Veselov (mit Natalia Igronova)
11. Michael Rupp / Johanna Kleewein
14. Nicoleta Tiron (mit Arockia Jeyaseelan)
23. Roland Sudarma / Agnes Brunner
Im Herrendoppel wurde ein Raster aus 8 Gruppen gefolgt von Endrunden gespielt. Mit Gebeshuber/Rupp, Sundara (mit Zvonek), Strobl/Twaroch und Tran/Zyrianov konnten gar vier Gruppen von VRC gewonnen werden. Während Strobl/Twaroch ein dramatisches Viertelfinale gegen Tran/Zyrianov drehten und schließlich ins Finale einzogen, setzten sich Sundara/Zvonek im Halbfinale nach Satzverlust gegen Gebeshuber/Rupp durch – und holten schließlich in zwei Sätzen den Turniersieg.
1. Justin Sundara (mit Markus Zvonek)
2. Marcel Strobl / Christoph Twaroch
4. Erik Gebeshuber / Michael Rupp
5. David Hieu Anh Tran / Aleksandr Zyrianov
14. Markus Lechner (mit Niclas Jölly)
15. Lenz Gahleitner (mit Shan Singh Lamba)
20. Ricky Chen / Leon Lu
22. Roland Sudarma (mit Anton Scheifinger)
24. Arapsih Güngör (mit Stephan Pfeiffer)
26. Stefan Kosa / Günther Osele
27. Samuel Nemeskal / Antonio Shang
Im Damendoppel A gelang VRC diesmal kein Gruppensieg: die topgesetzten Lei Zhe / Nicoleta Tiron scheiterten an den späteren Turnier- und Seriensiegerinnen Dober / Edlacher aus Niederösterreich. Nachwuchsspielerin Nikol Odyntsova und Stefanie Wagner verloren knapp im dritten gegen eine Wienerberger Paarung.
6. Nikol Odyntsova / Stefanie Wagner
7. Lei Zhe / Nicoleta Tiron
8. Agnes Brunner / Johanna Kleewein
9. Lillan Yang / Chenhui Yao
Schließlich wurde Sonntag Abend noch der Damendoppel B-Bewerb als 4er-Gruppe ausgetragen. Ein Dank geht Csilla für die Werbung von Paarungen. Herzliche Gratulation an Csilla und Tochter Emilia zum gemeinsamen Sieg!
1. Emilia Nagy / Csilla Nagyné Kardos
2. Zsuzsa Kravalik / Nancy Wittig
4. Lana Dai / Giuliana Tasotti
Bericht: Erik Gebeshuber