Vienna Racket Club
  • 2.Bundesliga 2018/19 (Foto: Barbara Galos)

  • 2.Bundesliga 2018/19

  • 2.Bundesliga 2018/19 (Foto: Barbara Galos)

  • Austrian Open 2018 (Foto: Sven Heise)


El Chefcapitano Alex hat sein Team erfolgreichst an die Tabellenspitze geführt. Mit einer einzigen Niederlage neben 3 Siegen reichte VRC/3 nun ein Unentschieden gegen URW zu diesem Etappensieg.


Als erste Partien an diesem geschichtsträchtigen 4. Dezember 2018 wurden die vier Herren ins Rennen geschickt und Steffi und Miriam mussten von der Bank aus Unterstützung leisten. In beiden Fällen leider vergebens. Das HD1 (Wagner/Svoboda gegen Huyghe/Genin) sah wenig Licht am Ende des Tunnels, spielte zu viel auf und traf selbst nur leider seltener das Feld. Bonuspunkt an diesem Spiel war Michis erfolgreiches Comeback. Er wird langsam aber sicher wieder ins Trainingsgeschehen einsteigen um in der Liga wieder als Punktegarant fungieren zu können.

Auch Stella/Iqbal konnten sich trotz Steffis Chefcoaching nicht gegen Alabrash/Peter durchsetzen und so ging auch Punkt 2 an URW.

Ganz nach Michi Taos Devise mussten es jetzt also die Damen richten.  Zur Überraschung zauberte URW Silitonga/Rödel aus dem Hut, mit denen hatten weder Steffi noch Miriam trotz ausgiebiger Punschstand-Diskussion gerechnet. Im ersten Satz wurde es etwas knapp zum Schluss, zum Glück behielt Steffi aber Kopf, Schläger und Ball super unter Kontrolle und holte so einen 1-Satz-Vorsprung heraus. Im zweiten Satz konnten die Mädls vor allem in der ersten Hälfte die Bälle gut verteilen und die Gegnerinnen ausspielen. So behielt Michi Recht und „Stiri“ holten den 1. Punkt für VRC.

Bälle gut zu verteilen und Gegner auszuspielen dürfte in den Wagner-Genen liegen, denn auch Michi schaffte es im ersten Satz in seinem ersten HE „danach“ Gegner Huyghe quer übers Feld zu jagen und ihn so in die Bredouille zu bringen. So ging der erste Satz nur zu 17 verloren. Im zweiten fand Huyghe dann doch Mittel und Wege und Michi konnte leider nur 9 Punkte über die Ziellinie retten. Aber aller Anfang ist schwer. Bei der Rückrunde wird Michi dann zeigen können, was wirklich alles in seinen Genen und Beinen steckt.

Nach Michi spielte Javed das HE2 gegen Hasib Alabrash. Zum Pech von VRC gingen Javed einige seiner Schläge nicht ganz so auf und eher ins Netz als auf die gegnerische Seite. Außerdem hatte Hasib lauftechnisch etwas Vorsprung und mehr Energie in den Beinen und so verlor Javed trotz großen Einsatzes, viel Schweiß und Gekeuche 19:21 und 14:21.

Um Markus zu zitieren standen wir jetzt schon nicht mehr mit dem Rücken an der Wand oder in der Wand sondern fast schon hinter der Wand. Zum Glück des VRC (und zum Pech Miriams) beschloss ihre Gegnerin im DE W.O. zu geben. Also kam Miriam ungewollt bereits zum zweiten W.O.-Sieg dieser Saison. (Macht mir das einer mal nach, bei 5 Begegnungen 2 W.O.-Siege im DE!) Aus einer Agentin Doppelnull nach der ersten Begegnung gegen Sportivo wurde aus Miriam nun eine Agentin Doppel-W.O. und Doppel(t)-Siegerin am heutigen Abend. Und aus einem 1:4 wurde ganz schnell und ohne großen Aufwand ein 2:4.

Michi Tao war also mit seiner Vorhersage noch immer im Rennen... wenn Robert im HE3 jetzt nur keinen Blödsinn baute. Dann wäre alles aus gewesen. Aber wie gesagt: Auf die VRC-Damen ist ja Verlass. Stella schlug sich bestens gegen Peter, wenn auch ohne einen einzigen (erfolgreichen) Smash zum Sieg und holte Punkt Nummer 3. Bei diesem sehr vornamsträchtigen HE lieferte den einzig wirklich biologisch weiblichen Einschlag wieder mal Chefcoach Steffi.

Durch Roberts (und Miriams ;)) erfolgreiche Aufholjagd schöpfte nun auch el Chefcapitano wieder Hoffnung, bewaffnete sich mit einem neuen Griffband und Ratschlägen des Restes der Mannschaft, die nun zum Mitfiebern und -bangen auf die Bank verwiesen wurden, und ging mit Steffi in den final battle um den 4. VRC-Punkt, das Unentschieden und somit den Herbstmeistertitel. Er meinte wohl, seinen Zuschauern etwas (für ihr Geld?) bieten zu müssen, denn nach dem ersten Satz sah es in VRC-Reihen nicht ganz so nach Herbstmeister aus. Die Nerven spielten nicht so mit und auch das Feld schien immer kleiner zu werden, je öfter Alex am Ball war. Zu Alex Pech war dann da auch noch das scharfe Auge des Gegners Genin, das jeden Ball, auch wenn er noch so knapp im Out landete, sah. Durch eine extrem starke Leistung Steffis, Alex klügeres Spiel und das Anfeuern der Mannschaft, das schon fast Bundesliganiveau erreicht hatte, setzten sich Svoboda/Wagner im zweiten Satz gegen Genin/Silitonga durch und kamen so dem Herbstmeistertitel ein gutes Stück näher.

... um im 3. Satz dann ENDLICH den Sack zuzumachen und VRC 3 zum Herbstmeister zu küren!

Union Rot-Weiss/2 - Union VRC Badminton/3: 4-4

Tabelle 2. Wr. Liga