Vienna Racket Club
  • 2.Bundesliga 2018/19 (Foto: Barbara Galos)

  • 2.Bundesliga 2018/19

  • 2.Bundesliga 2018/19 (Foto: Barbara Galos)

  • Austrian Open 2018 (Foto: Sven Heise)


Sieht man sich nur das Endergebnis im Wiener Derby der 2.Bundesligapartie zwischen dem WBH – Union VRC-Badminton an, dass 3:5 endete, und man ist nicht so vertraut mit der Vereinsgeschichte des Union VRC, vormals Union BC PRA-Badminton, PRA wie Brasilien, nur halt mit P wie Panik, Parteienverkehr oder Public Relation, ein wunderbarer Namen für einen Badminton-Verein, kann es durchaus sein dass man schnell wieder in den alten Trott schlechter Gewohnheiten verfällt, in der City in ein Bierlokal stampft und dort recht üble Sachen postet, woraufhin eine junge Frau von den Verhältnissen gezwungen wird, ein paar Tausend Euro Strafe abzudrücken in erster Instanz, einzig weil sie sich mit Vornamen Sigi nennt und nicht Magda.

 

Es wird auch nicht besser mit diesen Posts wenn man sich die Spiele im Detail ansieht. Da kann man schnell einmal mit dem Gedanken in Konflikt kommen, wie der Westen mit seinem kolonialen Gewissen, dass des was der VRC da macht um Erfolg zu haben, im Grunde alle mal machen oder machten, die dabei sein wollen im Bundesliga-Geschäft, abgesehen jetzt vom WBH neu, da sich der VRC für das Derby mit LegionärInnen aus dem wunderschönen Kroatien verstärkte, dem Land meiner Träume die nie auf Erfüllung beharren, ein Land das aus dem Stehgreif mehr wunderbare Kultur und Insel von atemberaubender Schönheit aus der Überbekleidung zu schütteln weiß, als ich jugendfreie Witze. Und das mag was heißen. Nee ich habe mich nicht verschrieben. Judenfrei war vorher. Jetzt ist AfD. Wer ich bin, wo ich mich doch gerade in den Text hinein reklamiert habe, wie einst die EU in die Präambel, als hier alle dachten das Land unter ist wegen Schwarz-Blau und sich der Rat der Weißen über uns beugte, wie ein Zahnarzt über ein Gebiss, dem ein wenig Hygiene nicht schaden könnte. Und natürlich Zahnseide. Was waren das doch noch für unschuldige Zeiten. Diese Weißen von damals würden heute aus dem Flieger nicht mehr rauskommen.  Wenn ich mich ihnen also kurz vorstellen dürfte. Ich bin old school, mein Name spielt keine Rolle in dieser Geschichte, ein Fossil und Relikt, wenn man so möchte ein Überbleibsel aus einer fernen Zeit, als Union VRC eben noch BC PRA-Badminton hieß und ich als Enddreißiger, wieder mit dem Badminton begann, weil man in der Halle nicht rauchen darf und diese paar Minuten ohne Tschik doch ein wunderbarer Einstieg wären, für einen Neubeginn im Leben wie man so schön sagt und einem altersgerechten Lebensstil, der mehr auf Nachhaltigkeit, Bewusstseinsbildung und Achtsamkeit bedacht ist, als auf den Mitternachtsblues, wenn die Schnapsdrosseln den letzten Wurm aus deinem Glas picken und es den Morgen in im Schnabel dämmert und den Werkshallen vor den Schicksalen der geknechteten Massen graut, die von Stechuhren dominiert werden, fast so wie der VRC das Derby gegen den WBH.

Vorm Badminton hatte ich es schon mit politischen Parteien, als Staubsaugervertreter, den Zeugen Jehovas, Joga und der richtigen Ernährung versucht, um mich ganz neu aufzustellen. Und natürlich mit Bäumen. Nur provinziell wie ich bin, hatte ich da was falsch verstanden und mich an den Rümpfen unsere Lebens und Schattenspender erleichtert, statt diesen ehrwürdigen Zeitzeugen, die schon da waren und uns stoisch dabei zu guckten, immer im  Rhythmus der Jahreszeiten ihre holzigen Arme wiegend, auf und nieder blühend, wie wir die 1. Republik ausriefen und dann  hemmungslos zu Grunde richteten, mit beiden Händen zu umarmen, wie jenen Augenbick auf der Anzeigetafel, als tatsächlich die 5 aufleuchtete und wir den WBH in einem BUNDESLIGASPIEL nach großen Kampf besiegt hatten, und gebannt ihrer geheimen und uralten Sprache zu lauschen, ich bin wieder bei den Bäumen, wie einem Smartphone, von dem man aber niemals so genau sagen kann, wer es sonst gerade so benutzt, wenn man selbst dem Wahnsinn recht nah, dem Sprachprogramm zu erklären versucht, das man nicht Apple ID gesagt hat sondern Einbeini. Einbeini ist die Freundin einer Bekannten von mir. Wie das Wort schon sagt  hat die nur noch ein echtes Bein. Trotzdem heißt sie jetzt Apple ID. Was erzählen sich zwei Bäume eigentlich wenn sie schon 350 Jahre nebeneinander stehen? Vielleicht was über den BC PRA-Badminton. Die Ausgangslage bei PRA-Badminton, P nee nicht was sie jetzt denken, war damals so, dass wir vom Wiener Badminton Verband mit Dankesschreiben überhäuft wurden, weil wir tatsächlich eine Mannschaft stellen konnten, die an einem offiziellen Wettbewerb des ÖBV teilnahm, und die eines ganz unzweifelhaft hatte. Nämlich Charakter und ganz viele Persönlichkeiten. In dieser Mannschaft steckte mindestens so viel Charakter, wie Östrogen in einer werdenden Mami und Persönlichkeit, wie im einstigen Sonnenkönig der heimischen Innenpolitik, der tatsächlich mal sagte. Ich zitiere: „Die Finnen liegen wo sie liegen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen“. Mich inspirierte die Mannschaft vor allem durch ihre Geschlossenheit, die schon was Hermetisches hatte wie Nordkorea, weshalb sie dann als Ideengeber für mein Hauptwerk fungierte, das den bescheidenen Titel trägt: „PRA-Charakter und Persönlichkeit“, erschienen im Umschuldungsverlag, 1. Auflage, 3 Stück. Heute im Zeitalter des Neusprech sagt man nicht mehr Umschuldung sondern Anschlussfinanzierung. Die Mannschaft, eine andere hatten wir ja noch nicht, zeigte dann auch über die Jahre hinweg unglaublich viel Charakter. Vor allem in der Niederlage, kam die ganze Größe der Mannschaft erst so richtig zum Tragen, wenn wir uns in gedämpfter Stimmung dem Unabwendbaren fügten, wie einem selbstauferlegten Fluch oder den Zumutungen der Globalisierung, die leeren Netze wieder anholten, wie die Fischer Afrikas, wenn die aus Europa kommen mit ihren Flottenverbänden Echoloten, wo wir doch zum Gewinnen ungefähr so oft vorgelassen wurden, wie die Stimme der Vernunft zum amerikanischen Präsidenten, der ja über sich behauptet, sein Immobilen-Imperium mit nur einer Million Dollar aufgebaut zu haben. Was jedoch nur dann der Wahrheit entspricht, wenn er die übrigen 412 Mille, die er von seinem Daddy überwiesen bekam, in dieser Sache niemals  anrührte, wie die Knospen einer Schönheit aus dem ältesten Gewerbe dieser Welt,  Falls sie eine Ahnung von Spielberichten haben, die so daneben sind, dass sie schon wieder die Spur finden, sage ich nur die Olga von der Wolga. Wobei an dieser Stelle nicht unterschlagen werden sollte, wie so manche Million aus den Fördertöpfen der EU.

In der alles entscheidenden Partie um dem Verbleib in der 1. Wiener Landesliga zeigte die Mannschaft jedes Mal brutale Nervenstärke und ihren wahren Charakter, so dass wir uns Jahr für Jahr in der 1. Wiener Landesliga halten konnten, wo wir dann Saison um Saison vom WBH, der ein ganz wundervoller Verein ist, der unendlich viel für das Wiener Badminton geleistet hat und weiterhin leistet, vor allem in der Nachwuchsarbeit, im wahrsten Sinne des Wortes, auseinandergenommen wurden. Fast so wie dieser Mann saudi-arabischer Herkunft, der in der Türkei als Ganzer aufs saudi-arabische Konsulat ging, um dort sein Liebesglück offiziell zu machen, und dann in Koffern wieder rausgetragen wurde. Mir ist schon bewusst dass sich so ein Vergleich ziemlich geschmacklos anhört. Einzig mit Geschmack wird die Welt zu keinem besseren Ort. Leider. Neben dieser einen Mannschaft machten wir bei der Sportunion BC PRA,  PRA wie Pralinen, nur ohne Süß, in erster Linie nur muffigen Breitensport. In dieser Breite gingen wir aber so richtig in die Tiefe. Das „nur“ klingt jetzt a bisserl despektierlich und abschätzig. So ist das naturgemäß nicht gemeint. Das waren alles ganz wunderbarer Menschen, die sich da in der Breite verausgabten, in unzähligen Schlachten, die heute noch im Verein die Runde machen, wenn Aufheiterung gefragt ist, weil sich hinter den Toren der Hallen ganz fürchterliche Dinge ereignen. Mein aufrichtiges Beileid an die Familien Meinke und Chee Tean Tan. Als ich ein Foto vom Unfall sah dachte ich zuerst an Aleppo. Bei der Babsi habe ich in einer anderen Sache persönlich kondoliert. Ich sag`s mal so. In ganz edlen Momenten hatten wir, die eher in der Breite spielten sogar mal Ballwechsel, was uns dann mitunter ziemlich verstörte. Unser Spiel war nix für Leute mit einer Blasenschwäche die gerne lachten. Trotzdem oder gerade deswegen waren das Personen, die sozusagen aus der Tiefe des Raumes die Duschen aufsuchten, richtige Persönlichkeiten vom Scheitel bis runter zur Sohle unser Hallenschuhe, die wir nur so wieder von Füßen bekamen, indem wir uns gegenseitig halfen. Sowas schweißt zusammen. Nur wer zu spät kam und vom Leben bestraft wurde musste dann mit den Schuhen duschen.

Wenn diese Vereinsmitglieder aus der Breite, die natürlich in der Vereinschronik ihren Eintrag fanden, wie die Namen gefallener GIS im Vietnam Veterans Memorial, ihr ganzes sozial Prestige auch auf den Court gebracht hätten, wie sonst im wahren Leben, unser Aufstieg in die 1.Bundesliga wäre heute wohl nur noch reine Formsache, weshalb wir im Verein wohl Talente-Ausverkauf angesagt wäre, damit wieder einigermaßen Chancengleichheit im Wettbewerb herrscht. Da aber im Badminton weiter an der Tradition festgalten wird dass die Wahrheit immer nur am Platz herumliegt, wie der politische Wille auf Ausschiffungsplattformen, wo schon wieder die Balkanroute geschlossen zur Ausreise ansteht, und Talent im Sport so rar gesät ist, wie der aktuelle Wert von Bitcoin & Friends, falls man bei 20 000 Euro eingestiegen ist, wurde allein schon unser Versuch vom WBH einmal nicht abgezogen zu werden, wie die Wolle eines Shetlandpony, dass vor seiner Geschlechts-OP noch eine aufgezwungene Identität als Schaf zu überwinden hatte das Judith hieß oder Mercer, von Selbigen in der Regel so beantwortet, dass die für diese Übung ihre talentiertesten elf bis Zwölfjährigen schickten oder die ganz Verdienstvollen aus den Altenheimen, die noch den Kurt Waldheim vom Balkan her persönlich kannten, an die der sich aber nicht mehr erinnerte, weswegen nach dieser Übung  wieder wie zu Silvestern war, wenn Buttler James seine Hacken zusammenschlägt und die gute Miss Sophie fragt: „The same presider as every year Miss Sophie?“. Nur halt mit weniger Lametta, wenn in der Hopsagasse das Licht ausging, wie in Venezuela das Klopapier und wir mal wieder als zweiter Sieger vom Platz gegangen wurden und ich zwei Seiten mehr für mein Werk hatte. Mir als ehemaligen Wettbewerbsspieler, der ganz frühen Stunden des Lebens, wo neuronal nach ganz viel Aufregung herrscht und Zukunft zum Eigengebrauch und Gestalten, die einem dann in den Brennpunktschulen dieser Welt wieder ausgetrieben wird, wurde es da immer ganz schwer um mein dunkles Herz, in dass ich fast was Ketzerisches reinschreiben wollte mit einer schwarzen Tinten, weil wir ungefähr so aussahen wie es uns der Franz Morak weissagte und ich unweigerlich an den Estragon denken musste, wenn der seinen Senf ausdrückt und zum Wladimir sagt: „Wir werden alle verrückt geboren. Einige bleiben es“. Es war also zum verrückt werden. Dabei heißt es doch im law of holes: „If you find yourself in a hole, stop digging". Im Verein hatten wir aber einen aus der Mannschaft, der von seinem Spielverständnis her, etwas aus dem übrigen Personal heraus ragte, die alle wie gesagt ganz wundervolle Menschen sind, und der aus diesem Loch in das wir spielerrisch und möglicherweise auch strukturell hineingeraten waren, wieder heraus wollte, was sich auch  dadurch begründen lässt, dass sein Talent nicht durch eine gewisse Gedankenschwere beeinträchtigt war, die mitunter auch körperliche Gestalt annahm, mit der wird aber allen anderen Mannschaften der 1. Wiener Landesliga haushoch überlegen waren. Allein unser legendäres 2. Herren-Doppel, so man sie vermessen hätte, sind zwei Herrenschaften von so gewichtiger Natur, die so viele Masse auf den Court brachten, wie die Kinder von WBH 3 bis 6 zusammen nicht. Dieser Mann, den ich nur Hinz rufe, wurde dann mein Vereins-Kumpel und Freund. So vom sozialen Umfeld her gesehen eigentlich eine Unmöglichkeit. Aber da sieht man wieder einmal welche Barrieren der Sport zu überwinden vermag. Zusammen tingelten wir dann jahrelang durch die bessere Badminton-Welt Österreichs, spielten B dann A-Rangliste und auch die eine oder andere Staatsmeisterschaft. Einmal hätten wir da fast die ganz große Bühne gegen den amtierenden Staatsmeister bekommen, wenn wir nicht ein paar Matchbälle nacheinander vernebelten hätten, mit einer Leichtfertigkeit, wie wir gerade die liberale Demokratie verscherbeln an die Jünger des Ressentiments, woraufhin ich meinen ganzen Frust, in meiner mir unnachahmlichen Art, ich zu sein ist wie den K2 besteigen in Espadrilles, in die kalte Linzernacht hinaus brüllte, so eindringlich dass ich kurz mal die Gespensters Österreichs zum Leben erweckte, dir mir dann aus tausenden heißeren Kehlen antworteten „Heil mein sie wissen schon“.  An der Seite vom Hinz wurde ich dann auch als Coach bekannt, die ja eine extremst anspruchsvolle Tätigkeit ist, zu der ich ungefähr so viel Talent habe, wie einst der Ed Wood fürs ganz große Kino. Wenn andere taktische Anweisungen geben, fasle ich total wirres Zeug, mal was von drei Leben und das diese Messe noch lange nicht gesungen ist solange die Niederlage nicht ihr Liederbuch findet und der Dirigentenstab alles Seins sich damit am Rücken kratzt. Ein anderes Beispiel. Beim alles entscheidenden Mixed gegen den WBH heute, jetzt ist schon gestern, sagte ich zur Mate, die weiß wie Mixed geht, da mach ich doch nicht übelstes Mainsplaining mit meinem Gossen-Englisch und ihrem Partner dem Hinz: „Im here only for the good vibrations“. 

So genug der Selbstbeweihräucherung. Inzwischen war die Situation beim PRA so dass die Zeit reif war vom Baum der Eigeninitiative zu naschen, wie die gute Eva vom Baum der Erkenntnis, woraufhin Gott in ein Bierlokal ging und  dieser Menschheit mal was twitterte, eine weitere Mannschaft zu begründen, wie die Söhne der Pilgerväter einst die amerikanische Verfassung, da ich ihn den Augen einiger Vereinsmitglieder ein Feuer entdeckte, dass auch mal in mir brannte, heller als jenes von Elms, das nach dem heiligen Bischof Erasmus von Antiochia benannt ist, der für seinen Glauben angeblich mal ausgedärmt wurde. Gut, der Arme hatte auch nicht den heutigen Wissenstand. Genau diese Hingabe für eine Sache war im Verein spürbar und diese good Vibrations zum Wettkampf waren nicht mehr zu übersehen. Und so gründeten wir tatsächlich eine 2.Mannschaft, in der, und das halte ich für sehr bedeutend, damals schon zwei Spieler mit vollem Einsatz bei der Sachen waren, die heute zu den Stars des Vereins gehören und in den unteren Ligen groß aufspielten, in Person und Gestalt eines Johannes Schölls, der statt Doktorrad damals gerade mal Matura machte, und dem Lukas „Luki“ Windischberger, das ist der, der beim Spiel mit dem Ball einmal mit Alles macht. Jetzt neben Badminton aber nur mehr Squash, falls ich richtig informiert wird. Sogar in der 4. Wiener-Liga stellten wir dann eine Mannschaft, die sowieso unvergesslich bleibt und tief in der DNA vom VRC weiterlebt, wo doch aus dem 2. Herrendoppel, in der Szene bekannt als Dick & Doof, der heutige Vereinspräsident hervorging. Ich würde hier ja gerne alle Namen aufzählen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass wir uns aus der Breite, dann im Kampf um Meisterschaftspunkte immer näher an die Linien des Sieges herantasteten und mehr Wettkampf-Badminton wagten. Leider muss ich auf ein Gedächtnis zurückgreifen das mich jeden Morgen dazu zwingt im Reisepass nachzulesen wie ich mit bürgerlichen Namen heißen soll. Wichtig war das wir schön langsam auch zu besserer Public Relations kamen, die sich dann so nach und nach auch in den Ergebnislisten und Tabellen der einzelnen Ligen widerspiegelte, sogar so deutlich und eindrucksvoll, dass aus dem BC PRA-Badminton, PRA wie das pralle Leben, natürlich weiterhin mit Union, der VRC Badminton wurde. Sogar mit eigenem Vereinsmaskottchen, das auch eine eigene Modelinie hat, dass mutig allen Verlockungen von Amazon widersteht und seine Mode nur am Bauernmarkt vertreibt, und auf Facebook mehr Freund hat als die Kim Kardashian, die reich wurde mit fast gar nix, dass aber sehr ausladend und weiterhin ganz viel Begeisterung im Verein, die in den neuen Mitgliedern weiterlebt, von den Altmitglieder als good vibrations zurückgelassen wie ein Vermächtnis, auch wenn einige aus dieser zweiten Gründerphase des Verein diesen wieder verlassen haben, um ihr Feld  woanders zu bestellen. Nee nicht mit Katalog. 

Ich würde ja auch gerne was über die erste Gründerphase des Vereins erzählen. Aber das war vor meiner Zeit. Unseren Altpräsidenten Dr. Andreas Berg sollte ich trotzdem unbedingt erwähnen, der uns einst bei der Gründung einer weiteren Mannschaft mit ganz viel Rat und Tat zur Seite stand. Obschon ich zugeben muss das seine Information meinen geistigen Horizont oft bei weitem überstiegen. Natürlich wäre es wunderbar, wenn wir als Verein, fast nur mit EigenbauspielerInnen in der 1.oder 2. Bundesliga spielen könnten, wie das dem WBH gelingt oder der Union Ohlsdorf, die aktuell ohne Legionäre auskommen. Was nicht ist kann ja eventuell noch werden. Allerdings braucht es dafür Menschen mit ganz viel Struktur, Idealismus, Begeisterung und Hingabe in den Arterien. Nicht nur das. Es braucht auch Kinder, die sich heute in ihrer Freizeitgestaltung doch etwas von Kindern aus dem analogen Zeitalter unterscheiden, in einem Punkten sogar recht signifikant, weshalb diese Kids dein Passwort in den (a)sozialen Medien in 120 Sekunden knacken können, während sie früher ihre Hausschlüssel nicht fanden, jedoch beim 10 Meter Rückwärtslauf niemals ankommen. Und mit so Leuten wie mit mir, die sich ins gemachte Netz setzen und dann nur noch für die good vibrations verantwortlich fühlen, wird so einen großes Vorhaben wohl nicht zu stemmen sein. So viel Ehrlichkeit sollte man sich schon zu muten können auch in der Stunde des Triumphes.

Trotzdem war der heutige Sieg gegen den WBH, wie auch das 6:2 gegen den BSC 70 Linz vom Samstag, nicht einfach nur zwei Siege in der Staatsliga B. die unglaublich wichtig waren im Kampf um den Klassenerhalt und die  sonst schnell einmal vergessen werden, sondern zwei Siege für die Vereinsewigkeit. Und über den Sieg gegen den WBH hätten sogar Freund und der Schnitzler gesprochen, wenn sie von uns gewusst hätten oder die Romy Schneider im Interview mit der Alice Schwarzer. Der Doofe ging dann auch seines Weges. Bleibt weiterhin gesund und sportlich und falls ihr mal durch ein tiefes Tal schreitet, hält trotzdem Ausschau nach jenen mit den good Vibrations. Es gibt von denen viel mehr, als von jenen, die in den Filterblasen dieser Welt nur noch ihr eigenes Volk sein wollen. Dann verabschiede ich mich mit den Worte Giovanni Trapattonis, der als Trainer der Bayern lange vor der digitalen Revolte in einer Presskonferenz sagte; „Ich habe fertig“.


Mit sportlichen Grüßen
J.H.

 

Union VRC Badminton - BSC 70 Linz: 6-2

WBH Wien - Union VRC Badminton: 3-5